Was ist eine Rendite?

Wenn du Geld investierst, möchtest du wissen, wie viel du damit verdienst. Die Rendite zeigt dir genau das: Wie viel Gewinn (oder Verlust) du im Verhältnis zur Investition während eines bestimmten Zeitraumes  gemacht hast.

Sie wird in Prozent angegeben und bezieht sich immer auf das eingesetzte Kapital.  An der Höhe des Prozentsatzes kann man ablesen, wie viel Geld man mit einer Veranlagung innerhalb einer Zeitspanne verdient hat – das kann eine Aktie sein oder eine andere Kapitalanlage.

Arten von Rendite:

  • Nominale Rendite: Ohne Berücksichtigung von Inflation oder Steuern.
  • Reale Rendite: Berücksichtigt Inflation → zeigt die tatsächliche Kaufkraftsteigerung.
  • Effektive Rendite: Bezieht auch Zinseszinsen oder Wiederanlagen mit ein.
  • Dividendenrendite: Bei Aktien → Verhältnis von Dividende zum Aktienkurs.

Welche Spannungsfelder gibt es im Zusammenhang mit der Rendite?

Die Rendite ist ein wichtiger Aspekt bei der Geldanlage, sie steht aber immer im Spannungsfeld mit Risiko und Verfügbarkeit. Rendite, Risiko und Verfügbarkeit hängen voneinander ab und bilden das so genannte magische Dreieck der Geldanlage.  

Du musst dich beim Anlegen entscheiden, was dir wichtig ist.

  • Wer höhere Renditen anstrebt, muss ein höheres Risiko in Kaufen nehmen .
  • Wer Sicherheit bevorzugt, wird sich mit einer geringeren Rendite zufrieden müssen.
  • Wer schnell und unkompliziert über sein Geld verfügen möchte, erhält ebenfalls weniger Rendite, da das Kapital nur kurzfristig angelegt werden kann.

Als Anleger musst du immer abwiegen: Will ich Sicherheit oder Renditechance?
Die Kunst liegt darin, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite zu finden – je nach persönlichen Anlagezielen, Zeithorizont und Risikobereitschaft.